Die Preise für frischen Knoblauch in China sind stark gefallen, und die jüngsten Informationen zum globalen Knoblauchmarkt wurden veröffentlicht.

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Im chinesischen Knoblauchanbaugebiet Jinxiang in der Provinz Shandong sinken die Preise weiter. Kurz vor dem chinesischen Frühlingsfest, das auf der erwarteten steigenden Nachfrage basiert, konnte der Preisdruck auf dem Markt nicht aufrechterhalten werden. Gleichzeitig erhöht sich der Angebotsdruck. Die Nachfrage in- und ausländischer Händler ist schwach, und die Beschaffungsmengen übersteigen das Dreifache. Um ihre Lagerbestände zu reduzieren, verschärft sich der Preiskampf zwischen Anbietern von neuem und altem Knoblauch. Die Preise fallen immer weiter. Am 23. Januar sank der Preis für gemischten Knoblauch aus Jinxiang unter 7,00 Yuan/kg – ein neuer Tiefststand. Gründe hierfür sind die wirtschaftliche Rezession, der rückläufige Konsum und die sinkende Marktnachfrage. Das Überangebot stellt den Markt vor große Herausforderungen. In den letzten zwei Tagen kam es erneut zu Eigeninitiative bei Knoblauchverarbeitungsbetrieben, die alten Knoblauch zurückhielten. Mit dem nahenden Frühlingsfest beschleunigen sich die Knoblauchlieferungen, und die Verarbeitungsbetriebe können ihre Rohstoffe nun mit Hochdruck verarbeiten. Der Inlandsverbrauch steigt.

Argentinien: Knoblauchanbaufläche in der Provinz Mendoza um 4 % gestiegen. Das Produktionsministerium veröffentlichte über das Institut für ländliche Entwicklung (IDR) einen neuen Bericht zum Knoblauchanbau in der Provinz. Demnach stieg die Anbaufläche für Knoblauch in Mendoza im Vergleich zur letzten Saison um 4 %. Bei violettem Knoblauch erhöhte sich die Anbaufläche um 11,5 % (1.037,5 Hektar). Die Produktion von frühem weißen Knoblauch stieg um 72 % auf 1.474 Hektar. Die Anbaufläche für roten Knoblauch lag bei knapp 1.635 Hektar, fast 40 % weniger als in der letzten Saison. Gleiches gilt für späten weißen Knoblauch, der nur auf 347 Hektar angebaut wurde, ein Rückgang von 24 % gegenüber der letzten Saison.

Indien: Geringeres Angebot treibt Knoblauchpreise in die Höhe. Mit dem Ende der Saison ist das Angebot an altem Knoblauch stark zurückgegangen. Knoblauch wird zwar ganzjährig verwendet, doch aufgrund des zeitweise sinkenden Angebots sind die Preise deutlich gestiegen. Der Preis für Knoblauch ist in den letzten Wochen aufgrund des Angebotsrückgangs auf 350 Rupien pro Kilogramm gestiegen. Aktuell liegt der Preis zwischen 250 und 300 Rupien. Ab Februar, dem Beginn der Ernte, ist wieder Knoblauch erhältlich. Alter Knoblauch ist erst ab Mai verfügbar. Händler gehen davon aus, dass die Knoblauchpreise nach Februar weiter fallen könnten. Die Markterwartung sinkender Preise basiert hauptsächlich auf der Aussicht auf geringere Knoblauchexporte. Chinesischer und iranischer Knoblauch dominieren den internationalen Markt; dieser Knoblauch hat größere Zehen. Zudem ist er etwa 40 % günstiger als indischer Knoblauch. Madhya Pradesh ist der größte Knoblauchproduzent Indiens und trägt 62 % zur Gesamtproduktion des Landes bei.

Knoblauchimporte nach Großbritannien: Neueste Quote für Knoblauchimporte aus China bekannt gegeben! Leitfaden für Händler: Bekanntmachung vom 24.01. Einfuhr von Knoblauch aus China gemäß Verordnung 2020/1432! Die Zollquote für aus China importierten Knoblauch wurde gemäß Ursprungsverordnung Nr. 0703 2000, Unterperiode 4 (März bis Mai), eröffnet.

Die Schifffahrtskrise im Roten Meer hat die Frachtkosten für chinesische Knoblauchexporte um das Zwei- bis Dreifache erhöht. Auch die Knoblauchexporte nach Mittel- und Südamerika sind von der jüngsten Dürre im Panamakanal betroffen, was die Frachtkosten und damit die Exportpreise in die Höhe getrieben hat.

Quelle vonwww.ll-foods.com


Veröffentlichungsdatum: 23. Januar 2024